Teil 7/7: Mögliche Blockaden beim Arbeiten mit Glaubenssätzen

Was hindert womöglich DICH daran deine negativen, limitierenden Glaubenssätze zu identifizieren und diese dann in förderliche, unterstützende Glaubenssätze zu verwandeln ?

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Ich liste hier ein paar Hinderungsfaktoren in 4 Blöcken auf. Vielleicht gibt es beim Lesen den ein oder anderen Impuls oder Aha-Effekt und du entdeckst, wie deine eigenen, ganz persönlichen Sabotage-Programme funktionieren. Mit diesem Bewusstwerden beginnt oft schon der Veränderungsprozess.

a) „Infinite Loop“ & eingeschränkte Wahrnehmung

Was ist ein „infinite loop„? Übersetzt bedeutet es „endlose Schleife“. Dieser Begriff im Zusammenhang mit Glaubenssätzen stellt sich wie folgt dar:

 

Du hast Glaubenssätze, die dich darin hindern an deinen Glaubenssätzen zu arbeiten .. sehr spannend 🙂

 

Damit kannst du dich meisterhaft selbst ver… und daran hindern, dass du überhaupt erkennst, dass Glaubenssätze wirken und du deshalb nicht in die Gänge kommst.

Limitierende Glaubenssätze, die dich in diesem Zusammenhang daran hindern, an deinen negativen Glaubenssätzen zu arbeiten:

Leben in der Illusion => „Bei mir ist alles in Ordnung“, „Ich habe keine limitierenden Glaubenssätze“ bis hin zu völliger Ignoranz „Ich habe den genannten negativen Glaubenssatz definitiv nicht“

Sich ergeben in der Machtlosigkeit => „Ich selbst kann nichts ändern“. Dieses „Ich bin nur Zuschauer“ bzw. „die Anderen machen das schon“ Syndrom entstammt der Konditionierung als ewiger Konsument durch Konsummärkte (Klamotten, Essen), TV & Entertainment, Ärzte, Therapeuten usw. Auf der anderen Seite suchen wir nicht selbst (weiter) nach passenden Lösungen und bringen uns auch nicht in die Eigenverantwortung => PATT.

Annahmen regieren die Welt => „So schnell geht das nicht“ oder „Das ist unseriös“ oder „Es dauert lange“, „Es braucht eine Therapie“, „Es ist aufwendig“, „Es kostet viel Geld“  usw. => also gehe ich es erst gar nicht an .. logisch, oder ? 🙂

 

b) Persönlichkeit, Ängste, Will-Power und „falsche“ Gefühle

Falls einem gute Methoden zum Auflösen von unbrauchbaren Glaubenssätzen über den Weg laufen, dann bremst der „ewige Zweifler“ schon bevor der Gedanke richtig zu Ende gedacht ist  => „Funktioniert ja doch nicht“ heißt es dann schon im Kopf, bevor man es sich näher angeschaut hat. (Grüße an den „infinite loop“)

Dann die weiteren üblichen „Ausreden“

„Kein Geld“, „Keine Zeit“

Mangelnde Selbstverantwortung

Um negative Glaubenssätze zu verändern musst du Gewohnheiten durchbrechen. Es braucht eine gewisse Zeit, Energie und die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Auch musst du „NEIN“ zu jemand anderem oder etwas anderem sagen können, damit du dich mit dir selbst beschäftigen kannst.

Aufschieberitis“

Unangenehme Dinge verschieben wir gerne auf morgen oder übermorgen und daraus wird dann oft ein „nie“.

Fehlende eigene Klarheit

Was ist eigentlich mein Thema / meine Themen und wie beeinträchtigt es mein Leben ganz konkret? Anmerkung hierzu: Es ist oft nicht das naheliegende, offensichtliche, sondern die eigentlichen Themen liegen hinter dem was augenscheinlich ist.

Bewusste und unbewusste Ängste

Angst sich vor anderen zu „outen“ (z.B. auch vor Coaches)

u.a. mangelndes Selbstwertgefühl bzw. das Eingestehen von „ich bin nicht frei von Fehlern“ usw.

Angst vor den eigenen Schatten

In diesem Zusammenhang gibt es ein schönes Sprichwort „Schlafende Hunde soll man nicht wecken“. Es kann jedoch sein, dass du an den Hunden vorbei musst, um den Weg weiter gehen zu können oder dass die halt nicht wirklich schlafen 🙂 (so wie es bei Glaubenssätzen der Fall ist)

Angst vor Veränderung

Mit jedem Verändern eines Glaubenssatzes verändern sich auch Dinge, die man bis dato lieb gewonnen hat. Es ist deshalb viel effektiver am Anfang herauszufinden, wie sich das eigene Leben verändern könnte (wird) und man möglicherweise Dinge loslassen muss. Besser als den Weg zu beginnen und mitten drin zu entscheiden, dass man das doch nicht will.

Angst vor unabsehbaren Konsequenzen

ist auch ein Hinderungsgrund und steht in direktem Zusammenhang mit der Angst vor Veränderung. Wir wollen immer alles ganz genau im Vorfeld wissen, bevor wir uns dann entscheiden etwas zu tun.

Leider (oder glücklicherweise) funktioniert das Leben so halt nicht, denn unser (rationaler) „Entscheidungsverstand“ funktioniert nur auf Basis von Erinnerungen, Erfahrungen und Logik. Wie kannst du dann etwas in dein Leben ziehen, was neu ist für dich und dir etwas beschert, was du dir in deinen kühnsten Träumen nicht hättest vorstellen können ?

 

Manchmal musst du einfach „ja sagen und springen“ (auch wenn du Angst davor hast)

Schwacher Wille & Vorzeitig aufgeben

Viele beginnen damit, ein persönliches Thema anzugehen und verlieren es entweder schon nach wenigen Tagen wieder aus den Augen oder sie geben gleich auf, wenn die ersten Hürden auftauchen. Und die werden ganz gewiss auftauchen.

Abhilfe schaffen folgende 2 Strategien:

a) beginne immer gleich mit dem ersten Schritt (sei er auch noch so klein) egal ob du denkst, ob du bereit bist dafür 🙂 (dann legt sich die Angst oft von alleine)

b) mache dir bewusst was der Zugewinn sein wird, wenn du das Thema endlich gelöst hast (die dadurch frei werdende Freude, Energie und Motivation bringt sich locker durch die Durststrecken)

„Falsche“ Gefühle

Ich erinnere mich an einen spirituellen Menschen, der betonte immer seinem Gefühl zu folgen und dann sagte er

 

„Das fühlt sich nicht gut an, wenn ich an diesen Glaubenssatz denke“

.. dann sollte ich besser nicht daran arbeiten .. das wird sich schon von alleine regeln ..

 

Wird es das wirklich ?? ..

Die Kunst besteht darin zu wissen, wann man vor einem Hindernis steht, das es zu überwinden gilt, egal wie (drunter, drüber, neben dran vorbei oder durch) oder wann man einem „echten“ Gefühl in Form von Intuition vertraut und besser die Finger davon lässt.

Das Ego ist trickreich und gaukelt einem mitunter ein Gefühl vor, das allerdings zuvor im Kopf entstanden ist. Nur weil etwas unangenehm ist, ist es nicht gleich zu vermeiden, sonst würden wir niemals in unserer Persönlichkeit wachsen.

Den besten Tipp, den ich dir zum Thema „Persönlichkeit und Glaubenssätze“ geben kann ist der, dass du dir genau überlegst was du willst und dann ein dazu passendes xxx-Bewusstsein dafür entwickelst. Alles was nicht zu xxx passt wird auftauchen und du kannst es transformieren, die anderen schlummernden Themen kannst du ruhen lassen bis sie dran sind 🙂

Wenn du mehr über den Ansatz xxx-Bewusstsein in Verbindung mit Glaubenssätzen wissen willst, dann hinterlasse einen Kommentar hier unten oder in der Corebeliefs-SHOUTBOX.

 

c) Von Prozessen & Events, „Umgebungsfaktoren“ und „One-Shots“ (vs. Rhythmus und Kontinuität)

Von „Ablenker“, „Rückstellkräften“ und Umgebung

„Umgebungsfaktor“ KONSUM

Überall wo du hin blickst wirst du abgelenkt. Deine Aufmerksamkeit wird stets nach außen „gezogen“. Du wirst manipuliert. Was du alles angeblich brauchst um glücklich zu sein. All das lenkt dich ab von deinem inneren Seelenleben und dem Beschäftigen mit dir selbst, deinen Zielen und Wünschen und deinen Glaubenssätzen

„Umgebungsfaktor“ PARTNER, FREUNDE und FAMILIE

Oft treffen wir auf Verständnislosigkeit oder gar Widerstand, wenn wir alte Gewohnheiten aufgeben und hinderliche Glaubenssätze auflösen wollen. Das liegt daran, dass man immer auch eingebettet ist in das Zusammenleben mit anderen Menschen, die selbst auch an ihren Gewohnheiten und eigenen Glaubenssätzen festhalten. Wenn du etwas verändern möchtest, musst du auch diese Hürde nehmen und eine Achtsamkeit entwickeln, was dich wo behindert im Veränderungsprozess.

„One-Shots“

=> Fehlende Kontinuität => Dranbleiben ist Key => Prozess und kein Event

Das Leben ist ein Prozess und kein Ereignis! Ebenso wie es auch nicht mit einem einmaligen Ereignis zur dauerhaften Etablierung von limitierenden Glaubenssätzen kommt (Ausnahme: Schock) so braucht es auch die kontinuierliche Aufmerksamkeit über einen gewissen Zeitraum und keine „Hau-Ruck Nachtaktionen“, um die alten Themen irgendwie „loszuwerden“. Ich rede hier allerdings nicht von Monaten oder gar Jahren sondern eher von Tagen oder Wochen, wenn wir es bewusst angehen.

Keine Landkarte, kein Wegweiser auf fremdem Terrain

Es ist hilfreich wenn man einen Rahmen hat und weiß wo man sich befindet. Dann kann man auch besser „dranbleiben“. Ich nutze dazu einen 4 Stufen Prozess, den ich in einem weiteren Blog-Artikel vorstellen werde (Wenn du automatisch über das Erscheinen des Artikels informiert werden möchtest, dann hol dir hier das Freebie. Damit bist du automatisch in meiner Info-Liste über Glaubenssätze). Im Kern geht es im 4 Stufen Prozess um die 4 einfachen SchritteBewusstwerdung„, „Empowerment„, „Umsetzung“ und den „Feedback-Loop„.

 

d) Mangelhafter Informations- bzw. Wissensstand und unpassende Methoden

Last but not least

 

Nicht zu wissen, wie man es angehen kann, ist wohl DER profane Hinderungsgrund No.1 überhaupt

wenn es darum geht irgendetwas zu verändern, ganz egal ob es sich dabei um Glaubenssätze handelt oder etwas anderes.

Fragen öffnen den Raum  .. das könnte zum Beispiel sein

Wo kann ich mich informieren ?
Welche Themen konkret möchte ich angehen ?
Wo und wie kann ich jemanden finden der mich gut unterstützen kann ?
Wie kann ich feststellen, ob ich es alleine angehen oder mir Unterstützung durch einen Therapeuten oder Coach suchen sollte ?

.. und so solltest auch du dir DEINE passenden Fragen stellen, um es anzugehen

Unpassende Methoden

Im letzten Teil habe ich ein paar Methoden genannt, mit denen man arbeiten kann um limitierende Glaubenssätze zu verändern.

Jeder Mensch ist einzigartig und es ist alleine dadurch schon naheliegend, dass es nicht DIE BESTE Methode gibt, sondern das muss jeder für sich selbst herausfinden.

Allerdings, und das führe ich hier mit auf, weil es eben ein Hinderungsgrund darstellt, ist es wenig zielführend, wenn man für den jeweiligen Typus von Glaubenssatz eine ungeeignete Methode einsetzt.
 
Beispiel: Level 0 (Kern-)Glaubenssätze und Affirmationen als Methode zum Beispiel passen aus meiner Erfahrung heraus nicht zusammen. Warum ? Weil Level-0 Glaubenssätze direkt in unserer Identität verankert sind und Affirmationen auf einer völlig anderen Ebene wirken.

 

 

Allgemeines Fazit

Glaubenssätze sind persönliche Überzeugungen und haben (heute) oft geringen bis keinen Wahrheitsgehalt

Viele Glaubenssätze stammen aus deiner Kindheit, die du ungefiltert übernommen hast und seitdem nicht mehr hinterfragt hast

Glaubenssätze steuern dein komplettes Leben auf Autopilot aus dem Unterbewusstsein heraus. Wenn du diese verändern möchtest, musst du ihrer erst bewusst werden

Wenn du dir schwer tust Glaubenssätze zu verändern, dann nicht etwa weil das an sich schwer wäre, sondern weil du entweder gar nicht weißt welche in dir überhaupt wirken oder weil du (genauer gesagt dein Ego) Angst vor Veränderung hast

Besonders heftige Glaubenssätze sind Kernglaubenssätze, die mit „Ich bin ..“ beginnen, denn sie sind fest verbunden mit deiner Identität und können deshalb nicht einfach so „gelöscht“ werden, aber dennoch transformiert werden.

Wenn du deine hinderlichen Glaubenssätze verändern möchtest, dann sitzt du selbst am Steuer. Es wird niemand anderer kommen und das für dich erledigen. Beginne einfach damit, dann siehst du, dass es gar nicht schwer ist und dass es sich wirklich lohnt

 


Im diesem Teil ging es darum, was dich daran hindern kann mit deinen Glaubenssätzen zu arbeiten. Wenn du hier erst eingestiegen bist, dann möchtest du vielleicht auch die anderen Teile lesen. Hier sind die Links dazu.

Start der Blog-Post Reihe: Glaubenssätze dauerhaft verändern

Teil 1/7: Was sind Glaubenssätze und wie entstehen sie ?

Teil 2/7: Auf welcher Ebene wirken Glaubenssätze ?

Teil 3/7: Welchen Einfluss haben Glaubenssätze auf dein Leben ?

Teil 4/7: Welche Arten von Glaubenssätzen gibt es ?

Teil 5/7: Negative Glaubenssätze finden?

Teil 6/7: Limitierende Glaubenssätze verändern

Teil 7/7: Mögliche Blockaden beim Arbeiten mit Glaubenssätzen

 

Teil 2/7: Auf welcher Ebene wirken Glaubenssätze ?

Auf welcher Ebene wirken Glaubenssätze ?

Denke mal kurz nach und mache dir eine Niederlage oder einen Misserfolg der letzten Zeit bewusst.

Und .. wo ist das Gefühl “eingeschlagen” ?

.. in der Magengegend ? (ist dir leicht übel geworden) ..

ein beklemmendes Gefühl in der Brust ? (du bekommst schlecht Luft)..

oder ein Druck auf deinem Kehlkopf ? (das Schlucken fällt dir schwer) ..

und jetzt stell dir mal vor, dass diese Wirkung nun dauerhaft präsent ist !! .. der Horror oder ?

Um dir das zu ersparen blendet dein Körper diese Gefühle teilweise aus ..

sonst würde es dir sehr häufig schlecht gehen, nämlich immer dann wenn du negative Erfahrungen machst oder dich auch nur an negative Erfahrungen erinnerst ..

doch diese sind deshalb nicht einfach weg .. sie sind lediglich verlagert ..

ins Unterbewusstsein ..

Glaubenssätze wirken im Unterbewusstsein

und genau dieses Unterbewusstsein steuert deinen gesamten Organismus ..

die Atmung, den Blutkreislauf, sämtliche Organe und ja auch deine Gedanken, Gefühle und Handlungen ..

Diejenigen die z.B. mit dem Thema „Aufschieberitis“ zu kämpfen haben, wissen was ich meine.

Obwohl du genau weiß, dass du jetzt „xyz“ besser machen solltest, bist du wie gelähmt, wenn du es tun sollst oder es begegnen dir ganz viele andere Dinge, die noch vorher erledigt werden müssen 🙂

Das Unterbewusstsein übernimmt also auf der einen Seite die Steuerung von Körperfunktionen, die du sowieso nicht bewusst verändern kannst (z.B. Herzschlag, Atmung, Organsteuerung,  die gesamte Körperchemie etc. ).

Das Unterbewusstsein ist ein Tausendsassa

Es „beherbergt“ aber auch „Programme“, die du ihm selbst über die Zeit durch Wiederholung beigebracht hast.

Man kann dies mit einem Computer und seinen Programmen vergleichen oder einem Makro in der Textverarbeitung.

Drückst du eine bestimmte Tastenkombination, so werden Dutzende von Mini-Aktionen ausgeführt (z.B. ein Inhaltsverzeichnis erstellt oder der gesamte Text durchsucht und markiert usw.)

Ganz ähnlich funktioniert das auch mit den „Programmen“, mit denen du dich über Jahre hinweg „fütterst“ und dadurch konditionierst. Es braucht dann nur ein „Trigger“ (Auslöser) und diese Anweisungen werden, ohne  dein aktives zutun automatisch ausgeführt.

Wenn du immer wieder etwas wiederholst, sei es ein Text oder eine Handlung, dann wird es deinem Unterbewusstsein aufgeprägt und als „automatisches Programm“ abgespeichert.

So haben wir Texte auswendig gelernt, als wir noch in der Schule waren, haben das Gehen, das Rollschuh-Laufen, das Radfahren, das Schuhe-zubinden, das Auto-Fahren usw. gelernt und verinnerlicht, sodass wir es tun können ohne uns dessen bewusst zu sein.

Die Macht der Gewohnheiten

Programme, die du immer wieder aktiv ausführst werden zu Gewohnheiten. Das beinhaltet, die Art und Weise wie du dich anziehst, deine Art zu gehen, am Tisch zu sitzen, welche Tageszeitung du liest, welche Brötchen du isst, welchen Weg zur Arbeit du nimmst usw.

Das hat natürlich viele Vorteile, da du deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken kannst, ohne die laufenden Aktionen zu unterbrechen, doch es hat auch einige Nachteile.

Diese „Programme“ sind zum Einen unbewusst, sodass du heute in der Regel gar nicht weißt was dort „schlummert“, zum anderen können diese auch „extern“ also ohne deinen willentlichen Einfluss gestartet werden.

Man nennt dies „triggern“.

Und genau da kommen unsere Glaubenssätze ins Spiel

Glaubenssätze liegen nun wie eine Schicht über diesen Prägungen und Programmen in deinem Unterbewusstsein, die du dir über die Jahre angeeignet hast und sind in der Lage mehrere „Programme“ gleichzeitig in dir zu starten auch ohne deinen Willen.

Um es noch einmal völlig klar zu machen:

Dein Unterbewusstsein steuert dein gesamtes Leben .. und Glaubenssätze sind die kleinen Rädchen darin, die dich am Laufen halten, positiv wie negativ.

Im Gegensatz zu einer einzelnen Aufgabe wie z.B. „Zähne putzen“ oder „Autofahren“, die du selbst „initiiert“ hast, werden dann mitunter Dutzende von Programmen gleichzeitig gestartet, wenn du in eine Situation kommst, die einen ganz bestimmten Glaubenssatz „triggert“.

Zum Beispiel wenn du eingeladen wirst eine Rede oder einen Vortrag zu halten und dein fester Glaubenssatz ist „Ich kann vor Menschen nicht sprechen„, dann werden deine Gedanken, Gefühle und Handlungen unbewusst dafür sorgen, dass du die Einladung ablehnst bzw. vor dem Event krank wirst oder andere Dinge dazwischen kommen.

Oder du bist auf Partnersuche und dein Glaubenssatz ist „Ich finde nie den/die Richtige(n)“, dann wird dein körperlicher Hormon-Cocktail so gemixt werden, dass du dich nicht aufgeladen fühlst, begeistert bist und emotional sprühst, wenn du deinem Traummann oder deiner Traumfrau auf der Straße begegnest.

Es wird sogar so sein, dass du überhaupt nicht wahrgenommen wirst vom anderen Geschlecht, weil deine Ausstrahlung Frustration, Zweifel und Hoffnungslosigkeit widerspiegelt anstatt aktive Lebendigkeit, Selbstbewusstsein, Lebensfreude und den Wunsch den anderen kennenzulernen.

Bewusster werden ..

Und genau hier liegt das Tückische, denn in der Regel erkennst du nicht den Grund deiner Gedanken, Gefühle und Handlungen, sondern nur dass du sie hast bzw. etwas tust.

Du siehst also immer nur die Wirkungen, ohne jedoch zu hinterfragen warum diese auftreten und dann nach den Ursachen zu suchen.

Der erste und wichtigste Schritt ist es also sich seiner Gedanken, Gefühle und Handlungen bewusst zu werden


Im nächsten Teil geht es darum, welche Lebensbereiche betroffen sind und welchen Einfluss deine Glaubenssätze auf deine Lebensqualität haben.

Wenn du hier erst eingestiegen bist, dann möchtest du vielleicht auch die anderen Teile lesen. Hier sind die Links dazu.

Start der Blog-Post Reihe: Glaubenssätze dauerhaft verändern
Teil 1/7: Was sind Glaubenssätze und wie entstehen sie ?
Teil 2/7: Auf welcher Ebene wirken Glaubenssätze ?
Teil 3/7: Welchen Einfluss haben Glaubenssätze auf dein Leben ?
Teil 4/7: Welche Arten von Glaubenssätzen gibt es ?
Teil 5/7: Negative Glaubenssätze finden?
Teil 6/7: Limitierende Glaubenssätze verändern
Teil 7/7: Mögliche Blockaden beim Arbeiten mit Glaubenssätzen

Teil 1/7: Was sind Glaubenssätze und wie entstehen sie ?

Was sind Glaubenssätze ?

Was sind Glaubenssätze? Glaubenssätze sind persönliche Überzeugungen, die wir für absolut wahr halten, auch dann wenn sie KEINEN Wahrheitsgehalt haben sollten.

Glaubenssätze sind demnach, etwas anders ausgedrückt:

Deine permanenten Gedanken oder Einstellung zu etwas bestimmten, multipliziert mit deinen Gefühlen, ausgeführt in deinen Handlungen und das 24 Stunden x 7 Tage die Woche ..

.. ein festes Programm also .. wie in der Daily Soap im TV .. nur noch heftiger (ja das geht :)) …

Was sind Glaubenssätze | Corebeliefs.de

 

Positive und negative Glaubenssätze konstruieren deine individuelle Wirklichkeit, die du ab dann nicht mehr in Frage stellst.

Erst wenn man dann jemanden trifft, der eine völlig andere Überzeugung zum gleichen Thema hat, beginnt man möglicherweise damit, den eigenen Glaubenssatz wieder zu hinterfragen.

Jedoch nur dann, wenn man mit einer offenen Wahrnehmung durchs Leben läuft, oder gerade im eigenen Leben so gar nichts mehr vorwärts geht. Dazu später mehr.

 

Wie entstehen Glaubenssätze ?

Es beginnt schon in der Kindheit damit, dass du dich als relativ hilfloses Wesen daran orientierst, was deine Eltern, die Geschwister oder die anderen Erwachsenen sagen oder tun.

Denn schließlich sind die ja groß und müssen also genau wissen, was richtig und was falsch ist und ob etwas funktioniert oder nicht.

Hier greift dein Überlebensinstinkt und alles was deinem „Überleben“ dienlich ist, wird einfach übernommen.

Dein Verstand (Ratio) und deine Persönlichkeit (Ego) ist noch nicht entwickelt und deshalb gibt es in diesem frühen Stadium noch keine Instanz, die „sinnvoll“ oder „nicht sinnvoll“ für dein eigenes Leben unterscheiden könnte.

Man kann also sagen, dass genau in diesem Lebensabschnitt die Weichen dafür gestellt werden, wie leicht oder wie schwer du es haben wirst in deinem späteren Leben.

Studien belegen nämlich, dass Erwachsene sehr viel besser in ihrem Leben zurechtkommen, wenn sie als Kind in einer behüteten, wohlwollenden und liebevollen Umgebung aufgewachsen sind. Sie entwickeln dann weniger Ängste und haben sich deutlich weniger mit sogenannten Kernglaubenssätzen auseinander zu setzen.

Was Kernglaubenssätze sind und warum sie so extrem zerstörerisch wirken können, erfährst du in einem späteren Artikel, in dem es um die Arten von Glaubenssätzen geht.

Als Kind nimmst du das alles ungefiltert auf.

Dinge, die du immer wieder siehst, hörst, riechst, schmeckst und ertastest werden zu deiner eigenen Erfahrung und damit zu deiner eigenen Wahrheit für dich.

Wenn sich etwas immer wiederholt, dann prägt es sich dauerhaft ein.

Diesen Vorgang nennt man Konditionierung und wurde durch den russischen Physiologen Iwan Pawlow erforscht.

Konditioniert wirst du ab deiner Kindheit und in der Jugend auch permanent durch Schule, Vereine und Freunde.

Später als Erwachsene(r) dann durch Beziehungspartner, Bekannte, Arbeitskollegen, Verbände, Religionsgemeinschaften, Interessengruppen und politische Gruppierungen.

Schließlich werden wir darüber hinaus ganz massiv durch die Massenmedien und durch die Gesellschaft in der wir leben geprägt.

Was besonders interessant ist, dass du diese Überzeugungen relativ ungefiltert übernimmst, wenn du glaubst, dass ANDERE Menschen dies auch glauben.

Erst dadurch wird eine Erfahrung, die du als Erwachsener immer wieder selbst gemacht hast, als absolute Bestätigung gesehen.

Dann wird diese Erfahrung initial als fester Glaubenssatz tief in dir etabliert und ab dann nicht mehr in Frage gestellt. Vorher sind es latente Überzeugungen, die jedoch bei Bedarf noch angepasst werden können.

 


Im nächsten Teil geht es darum, auf welcher Ebene Glaubenssätze wirken. Dies dient dem besseren Verständnis und ist hilfreich, wenn es später darum geht limitierende Glaubenssätze zu verändern.

Wenn du hier erst eingestiegen bist, dann möchtest du vielleicht auch die anderen Teile lesen. Hier sind die Links dazu.

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Teil 1/7: Was sind Glaubenssätze und wie entstehen sie ?
Teil 2/7: Auf welcher Ebene wirken Glaubenssätze ?
Teil 3/7: Welchen Einfluss haben Glaubenssätze auf dein Leben ?
Teil 4/7: Welche Arten von Glaubenssätzen gibt es ?
Teil 5/7: Negative Glaubenssätze finden?
Teil 6/7: Limitierende Glaubenssätze verändern
Teil 7/7: Mögliche Blockaden beim Arbeiten mit Glaubenssätzen

 

Glaubenssätze dauerhaft verändern

Glaubenssätze verändern ist so etwas wie der Master-Key für dein Leben!

Glaubenssätze bestimmen zum großen Teil darüber

  • wie schwer oder wie leicht du es im Leben hast,
  • ob du freudvolle oder frustbehaftete Beziehungen führst,
  • ob du im Überfluß oder im Mangel lebst,
  • ob du ein chaotisches, getriebenes Leben lebst oder ein freies, erfülltes und inspirierendes,
  • ob dein Körper super aussieht und gut funktioniert oder eben das Gegenteil

Ganz klar bestimmt immer die Summe des Ganzen, wie es ganz konkret aussieht in deinem Leben. Bist du passiv und leistest keinerlei Beitrag, sowohl für dein eigenes Wohlbefinden als auch das von anderen, werden dir die besten Glaubenssätze nichts bringen.

Auf der anderen Seite kannst du dich so viel abstrampeln wie du willst, ohne positive, unterstützende Glaubenssätze wirst du niemals die Fülle und den Erfolg haben, den du dir so sehr wünschst.

Verwunderlich hingegen ist deshalb, warum das Arbeiten an Glaubenssätzen nicht Chefsache und absolute Prio 1 im Leben von jedem Einzelnen ist.

Wenn dir Geld, Liebe, Anerkennung, Gesundheit, Erfolg usw. bisher verwehrt blieben, dann wird es höchste Zeit herauszufinden, ob hinderliche, limitierende Glaubenssätze die Ursache dafür sind.

Hier und da liest man immer wieder über das Thema im Web. Manchmal im Zusammenhang mit Beziehungen, manchmal mit Geld, Erfolg (gerade da wo Spitzenleistung abgerufen werden soll) und natürlich auch im Lebensbereich Gesundheit (Stichwort: Placebo-Effekt).

Oft werden die Zusammenhänge und die Tragweite von limitierenden Glaubenssätzen nicht richtig klar. Noch öfter ist man zwar nach dem Lesen ein wenig schlauer, jedoch mangelt es allgemein an der Unterscheidung der verschiedenen Arten von Glaubenssätzen. Dies ist einer der Gründe, warum die angebotenen Übungen bei manchen Menschen funktionieren und bei dir selbst möglicherweise ins Leere laufen.

Wenn du etwas verändern möchtest, ist es wichtig dass du ausreichend informiert bist und erkennst was das eigentliche Problem ist. Darüber hinaus sollte dir klar werden welche Auswirkungen dies auf dein eigenes Leben hat und dann lernen wie du es lösen kannst.

7-teilige Blog-Post Reihe über Glaubenssätze | Corebeliefs.de

Diese 7-teilige Blogpost-Reihe macht mit dir zusammen einen kleinen Ausflug in die Welt der Glaubenssätze und am Ende wirst du Gelegenheit haben, das Thema aktiv anzugehen, wenn du magst.

7-teilige Blog-Post Reihe zum spannenden Thema Glaubenssätze

Teil 1: Was sind Glaubenssätze und wie entstehen sie ?
Teil 2: Auf welcher Ebene wirken Glaubenssätze ?
Teil 3: Welchen Einluss haben Glaubenssätze auf dein Leben ?
Teil 4: Welche Arten von Glaubenssätzen gibt es ?
Teil 5: Negative Glaubenssätze finden?
Teil 6: Limitierende Glaubenssätze verändern
Teil 7: Mögliche Blockaden beim Arbeiten mit Glaubenssätzen